Dodge L 700 with flatbed trailer
Meine Wahl bei einem meiner nächsten Projekte traf den Bausatz des Dodge L 700 with flatbed Trailer von Lindberg. Dieses Modell soll weitestgehend OOB gebaut werden, da ich an diesen Modell diverse Alterungstechniken ausprobieren will, welche ich mir in der letzten Zeit angesehen habe. Das Modell soll am Ende ungefähr so aussehen.
Vorweg die Story zu dem entstehenden Modell. Es soll ein Modell werden welches
seine Jahre auf dem Buckel hat und nun schon seit Jahren bei einen Händler auf
einer Wiese zu Verkauf vor sich hingammelt. Der Vorbesitzer hat aber das
Fahrzeug nicht sehr pfleglich behandelt und auch im entsprechende Zustand dem Händler
verkauft. Nun steht das Fahrzeug auf der Wiese und tristet so vor sich hin.
Daher wird das Modell auch ein
wenig abweichend von der leider
nicht so tollen Bauanleitung gebaut um die entsprechenden Alterungen richtig ins
Projekt einzubringen.
Als erstes wurde entgegen der Bauanleitung der Rahmen zusammengesetzt
Die beiden Achsen wurden auch zusammengebaut
und die Tanks wurden ebenfalls zusammengebaut. Leider ist die
Paßgenauigkeit des über 30 Jahre alten Bausatzes nicht so toll aber
Spachtelmasse macht das entsprechende dafür. Die Räder wurden mal
probehalber ans Chassis angepaßt und ich
war erschrocken wie klein der Truck wird.
Ich habe mal zum Vergleich den zuletzt gebauten Subaru daneben gestellt.
hier sind mal die restlichen Anbauteile am Rahmen zu sehen.
Inzwischen wurde auch der Motor bereits begonnen und vorbereitet zur entsprechenden Alterung
des weiteren wurde der Kühlergrill ausgeschnitten und gegen Gitter ausgetauscht
Die einzelnen Teile wurde grundiert wobei ich hier keine
Bilder zeigen werde, denn weiße Grundierung auf weißen Plastik ist nicht
sehenswert. Also habe ich mich dem Motor gewidmet und mit der Alterung begonnen.
Der Motor wurde mit Gunze Sangyo Öl Nummer H 342 " eingeölt " und
entsprechend bearbeitet
und durch die lange Standzeit hat er nun auch mittlerweile Rost angesetzt.
ja und die Krümmer müßten bei Inbetriebnahme sowieso
ausgetauscht werden da sie schon fast vor dem Durchrosten sind.
Da es leider von Tamiya keine Rostfarbe gibt und ich verschiedene Hersteller nicht mischen will habe ich Hull Red Nr. XF 9 von Tamiya genommen. Es ist zwar etwas dunkel aber es weiß ja keiner wie vor über 40 die Rostschutzfarbe in Amerika aussah. Für meinen Zweck taugt es, da ja eh nur ein kleiner Teil hinterher davon sichtbar wird wenn alles klappt.
Nun nach der Lackierung mal die Flüssigmaskierung
abgerubbelt und zeige euch mal da Ergebnis nur leider habe ich die Kabine dabei
vergessen.
Danach wurden die Teile alle mit weißen und rostfarbenen Künstlerkreidepulver eingerieben. Außerdem wurde die Kabine noch mit Schmirgelpapier bearbeitet um diesen Abnutzungseffekt herauszuholen.
Übrigens wurde auch ein Buchstabe des Dodge Schriftzuges entfernt da es am Original auch so ist. Das Chassis wurde mit Reifen versehen und auch der Motor wurde eingebaut.
Die Rückleuchten und die Schmutzfänger wurden nun angebracht. Bei diesen wurden die Plastikspritzlappen entfernt und an die noch vorhanden Halterungen Gewebeklebeband in der Farbe Schwarz angebracht und eingerissen.
Danach wurden die Rückleuchten lackiert und auch der Rest dem Chassis farblich angepaßt. Alterung folgt dann später.
In der Zwischenzeit wurden die Sitze in Gelb lackiert
danach mit Hull red von Tamiya sowie gealtert damit sie zum Schluß so aussehen
der Schriftzug wurde nun auch lackiert. und die Scheiben eingebaut
und das ganze mal probehalber auf das Untergestell aufgesetzt wo man auch schon sieht das die sitze bereits eingebaut wurden.
Zuletzt wurde noch der Grill eingepaßt sowie mit den Türen begonnen
Nun werden die Teile zu einen ganzen zusammengefügt und hier gibt es das momentane Ergebnis.
Der Trailer wurde bereits zusammengebaut und wird aber noch mit Brettern entsprechend bearbeitet . . .
dann wurde alles mit einen Rostbraunen Ton lackiert . . .
Nach dem Trocknen wurde Wasser leicht aufgesprüht und das ganze Modell mit Haushaltssalz bestreut. Ich merkte im Nachhinein, daß ich gröberes Salz hätte nehmen sollen. Aber es kann ruhig richtig gesalzen werden.
danach wird die Endfarbe
aufgebracht und alles trocknen lassen.
Nach dem Trocknen wird das Salz mit dem Finger oder auch einen straffen Pinsel wieder abgerubbelt bzw. entfernt und sieht dann so aus.
Hier nun die
Balsaholzbretter die inzwischen mit Holzlasur behandelt wurden
Nach Alterung und Austausch von Brettern sah das Ganze so aus
So und hier mal der gesamte
Zug. Die Rückleuchte sind übrigens geätzte Leuchten von modelltrucksandparts.
Hier nun Bilder des fertigen Zuges